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Geschichten des Überlebens

Werde Zweitzeuge, die Ausstellung der Zweitzeugen e.V., ist vom 28. September bis zum 10. November 2024 im Lippischen Landesmuseum Detmold zu sehen

Detmold, 27. September 2024. Die Ausstellung eröffnet einen eindringlichen Zugang zu den (Über)Lebensgeschichten von Holocaust-Überlebenden und fordert dazu auf, über die Rolle von Erinnerung in unserer Gesellschaft nachzudenken und aktiv Verantwortung zu übernehmen.
Im Zentrum der Ausstellung stehen die bewegenden Biografien von Chava Wolf, Henny Brenner, Dr. Leon Weintraub und Wolfgang Lauinger, die alle die Schrecken des Holocaust überlebten und deren Geschichten heute wichtige Zeugnisse des Überlebens und der Menschlichkeit in dunklen Zeiten darstellen. Diese Geschichten werden multimedial und interaktiv erzählt, sodass Besucherinnen durch Videos, Audiobeiträge und interaktive Elemente tief in das Leben dieser Zeitzeuginnen eintauchen können. Begleitet werden die persönlichen Berichte durch historische Kontextinformationen, die die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen beleuchten, die zum Holocaust führten, und aufzeigen, wie tief antisemitische Strukturen bis heute in unsere Welt hineinreichen.

 

Die Ausstellung ist bis zum 10. November zu sehen / Foto: Lippisches Landesmuseum Detmold Freuen sich über den Start der Ausstellung in Detmold (v.l.n.r. Dr. Michael Zelle, Direktor des Lippischen Landesmuseums; Julia Fiege und Ariane Olek, Kuratorinnen der Ausstellung; Jörg Düning-Gast, Verbandsvorsteher des Landesverbandes Lippe).

Besonders im Fokus steht dabei die Frage: Was können wir aus der Vergangenheit lernen und wie können wir diese Erkenntnisse in unser heutiges Leben übertragen? Vor allem jungen Menschen wird die Gelegenheit geboten, sich mit diesen Fragestellungen auseinanderzusetzen und dabei eigene Positionen zu finden. Die Ausstellung schafft einen Raum, in dem der Dialog über Generationen hinweg gefördert wird, und regt dazu an, sich mit aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung zu befassen.
Das Ziel der Ausstellung ist es, die Besucherinnen zu Zweitzeuginnen zu machen – zu Menschen, die die Geschichten der Holocaust-Überlebenden in ihre eigene Welt tragen, sie weitergeben und so die Erinnerung an diese Zeit lebendig halten. Indem sie sich mit den Schicksalen der Überlebenden auseinandersetzen, werden sie selbst zu aktiven Gestaltern einer erinnernden Gesellschaft und treten für eine Zukunft ohne Hass und Ausgrenzung ein.
Zweitzeugen e.V., der Verein hinter dieser Ausstellung, verfolgt das Ziel, insbesondere junge Menschen jeder Bildungsschicht dazu zu ermutigen, sich intensiv mit der Geschichte des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen und aktiv gegen Antisemitismus und Rassismus in der Gegenwart Stellung zu beziehen. Die Überlebensgeschichten der Schoah-Zeitzeuginnen werden in persönlichen Interviews festgehalten und anschließend auf vielfältige Weise aufbereitet – in Magazinen, die käuflich erworben werden können, in Filmen sowie in Wanderausstellungen. Zentrales Anliegen von ZWEITZEUGEN e.V. ist der direkte Kontakt zu Schulklassen und Bildungseinrichtungen ab der 4. Jahrgangsstufe, um junge Menschen frühzeitig für das Thema zu sensibilisieren und sie als Multiplikatorinnen in ihren eigenen Gemeinschaften zu gewinnen.
Wie Friedensnobelpreisträger Elie Wiesel einst sagte: „Wir, die wir zuhören, können zu Zeugen werden.“ Mit der Ausstellung im Lippischen Landesmuseum wird diese Idee greifbar und lebendig. Diese Ausstellung bietet eine einzigartige Gelegenheit, Geschichte aus erster Hand zu erfahren – und sie weiterzutragen.

 

Die Ausstellung ist bis zum 10. November zu sehen / Foto: Lippisches Landesmuseum Detmold Freuen sich über den Start der Ausstellung in Detmold (v.l.n.r. Dr. Michael Zelle, Direktor des Lippischen Landesmuseums; Julia Fiege und Ariane Olek, Kuratorinnen der Ausstellung; Jörg Düning-Gast, Verbandsvorsteher des Landesverbandes Lippe).

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