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Fachbereich Umweltschutz baut Igelburgen in Parks

Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, selbst aktiv zu werden – mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung für die eigene Igelburg im Garten

Gütersloh (gpr). Ein Herz für die Natur: Die engagierten Bundesfreiwilligendienstler der Stadt Gütersloh haben in den vergangenen Wochen tatkräftig daran gearbeitet, Igeln ein sicheres Zuhause zu bieten. In den städtischen Parks sind zahlreiche Igelburgen entstanden, die den stacheligen Tieren vor allem in den kalten Monaten Schutz und Rückzugsmöglichkeiten bieten. Mit dem Projekt setzt die Stadt ein Zeichen für den Artenschutz – und lädt die Bürgerinnen und Bürger dazu ein, selbst aktiv zu werden.

 

„Igel sind wichtige Helfer in unseren Gärten, doch ihr Lebensraum wird immer kleiner“, erklärt Marla Rovers vom städtischen Fachbereich Umweltschutz. „Mit den Igelburgen möchten wir nicht nur den Tieren helfen, sondern auch zeigen, wie einfach es ist, selbst einen Beitrag zu leisten.“ Denn seit diesem Jahr stehen Igel auf der Roten Liste der bedrohten Arten als potentiell gefährdet. Ihr natürlicher Lebensraum wird zunehmend durch dichte Bebauung, monotone Gärten ohne Versteckmöglichkeiten oder wilde Ecken und dichte Zäune zerstört. Auch der Einsatz von Pestiziden verringert ihr Nahrungsangebot, das aus Insekten, Schnecken und Würmern besteht. Zudem kosten Straßenverkehr und Mähroboter jährlich vielen Tieren das Leben. Die jetzt vom Fachbereich Umweltschutz errichteten Igelburgen in den Parks bestehen aus einfachen Materialien wie Holz, Laub und Zweigen. Die Konstruktionen wurden an ruhigen, schattigen Stellen platziert, fernab von stark frequentierten Wegen, sodass sie den Tieren einen geschützten Ort für ihren Winterschlaf bieten. Spaziergänger und insbesondere Hundebesitzer werden darum gebeten, darauf zu achten, dass die Igelburgen unversehrt bleiben.

BU Bennet Femmer: Gemeinsam mit anderen Bundesfreiwilligendienstlern der Stadt Gütersloh hat Bennet Femmer in den vergangenen Wochen in den städtischen Parks zahlreiche Igelburgen gebaut, die den stacheligen Tieren vor allem in den kalten Monaten Schutz und Rückzugsmöglichkeiten bieten. Foto: Stadt Gütersloh

Mit wenig Aufwand kann eine solche Burg auch im eigenen Garten nachgebaut werden. Dafür muss zunächst der richtige Ort gefunden werden: ein ruhiger, geschützter Platz im Garten, idealerweise unter einer Hecke oder in einer Ecke mit wenig Durchgangsverkehr. Als Material können Zweige, Laub, Holzhäcksel und unbehandeltes Holz genutzt werden. Die Holzscheite können dann auf einer Drainageschicht aus Holzhäckseln platziert werden, sodass eine Kammer entsteht (etwa 30 mal 30 cm). Die Konstruktion wird mit Zweigen und Reisig bedeckt. Zuletzt schützt eine dicke Schicht Laub den Igel in der Kammer vor Regen und Kälte und sorgt gleichzeitig für eine unauffällige Tarnung. Eine bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung finden Naturfreunde online unter www.natur.guetersloh.de.

BU Igelburg: Mit wenig Aufwand kann eine Igelburg auch im eigenen Garten nachgebaut werden. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung dazu gibt es online unter www.natur.guetersloh.de. Foto: Stadt Gütersloh

„Vielfältige, naturnahe Gärten mit Laub- und Reisighaufen, dichten Hecken und heimischen Stauden bieten nicht nur Igeln, sondern vielen weiteren Tierarten einen wertvollen Lebensraum“, betont Marla Rovers. „Damit Igel diese Rückzugsorte auch erreichen können, ist ein durchlässiger Gartenzaun wichtig. Etwas Abstand zum Boden oder eine Öffnung reicht bereits aus, um ihnen den Zugang zu ermöglichen. Andernfalls bleiben die Zäune für die Tiere unüberwindbar.“ Die Stadt lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, selbst aktiv zu werden und die Natur vor der eigenen Haustür zu unterstützen. Der Fachbereich Umweltschutz freut sich über Fotos der eigenen Igelburg per E-Mail an umweltschutz@guetersloh.de.

Wer mehr über Igelburgen, den Umgang mit hilfsbedürftigen Igeln oder weitere Möglichkeiten zum Schutz der heimischen Tierwelt erfahren möchte, wendet sich an Marla Rovers vom Fachbereich Umweltschutz, Tel.: 05241 / 82-3108 oder per E-Mail an marla.rovers@guetersloh.de.

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