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ALTBAUNEU-Energieberatung informiert auf der Baumesse

Neue Regeln für Nutzung erneuerbarer Energien

Rheda-Wiedenbrück. Am 1. Januar 2024 sind einige Änderungen im Gebäudeenergiegesetz (GEG) sowie im Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) in Kraft getreten. Welche Neuerungen sind dies und was bedeutet das für Hausbesitzende und Bauwillige? Antworten erhalten Ratsuchende am ALTBAUNEU-Energieberatungsstand des Kreises und einiger Kommunen auf der Baumesse im A2 Forum in Rheda-Wiedenbrück. Diese findet vom 2. bis 4. Februar statt. Am Samstag, 3. Februar, ergänzen Vorträge zur Energiewende am Haus das Informationsangebot der regionalen Initiative ALTBAUNEU.

Unter dem Dach der Initiative ALTBAUNEU werden sie auf der Baumesse im Einsatz sein: v. l. Projektleiterin Ulla Thering (Kreis Gütersloh), die ALTBAUNEU-Energieberater Aurel Antoci, Josef Dieding, Oliver Vredenburg, Michael Bleimund, Rainer Stracke und Koji Nagai, Annika Holthaus (Stadt Rheda-Wiedenbrück), Helmut Hentschel (Honorarkraft), Verena Hollmann und Eugen Flaming (Kreis Gütersloh), die ALTBAUNEU-Energieexperten Jutta Sorey und Richard Stefanik, Jana Neuhaus (Gemeinde Langenberg) und Caroline Hüttemann (Gemeinde Herzebrock-Clarholz). Foto: Kreis Gütersloh

 

Am Gemeinschaftstand des Kreises sowie der beteiligten Kommunen Gütersloh, Harsewinkel, Herzebrock-Clarholz, Langenberg und Rheda-Wiedenbrück sind an allen drei Messetagen durchgehend vier bis fünf anbieterneutrale Energieexperten im Einsatz. Sie beraten rund ums Bauen und Sanieren sowie zum Einsatz erneuerbarer Energien in Wohngebäuden – einschließlich der aktuellen Fördermöglichkeiten.
Mit Hilfe des kreisweiten Solardachkatasters und des Geothermieportals des Geologischen Dienstes NRW führen sie bei Interesse einen Standortcheck für die Photovoltaik (PV)- und Erdwärmenutzung durch. Eine individuelle Abschätzung zur Kombination von PV, Batteriespeicher und Elektroautos oder zur Kombination von PV mit einer Wärmepumpe ist ebenfalls möglich.

Klimaschutzbeauftragte des Kreises und der beteiligten Kommunen verdeutlichen an einem Heizungsmodell, was sich hinter dem hydraulischen Abgleich einer Heizungsanlage verbirgt und warum dieser sinnvoll ist. Ebenso wird die Funktionsweise einer Wärmepumpe an einem Modell erläutert.

 

Die ALTBAUNEU-Vorträge des Kreises zur Energiewende am Haus am Samstag, 3. Februar, im Überblick:

11.30 bis 12.30 Uhr: Klimafreundliche Heizungen im Überblick

Etwa acht von zehn Heizungen werden noch mit Gas oder Öl betrieben. Mit dem neuen Heizungsgesetz soll sich dies ändern. Der Vortrag gibt einen Überblick über klimafreundliche Heizsysteme und ihren effizienten Betrieb im Alt- und Neubau.
Referentin: Dr.-Ing. Anna Marie Cadenbach, Fraunhofer Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE, Kassel

13.00 bis 14.00 Uhr: Aktuelles zu Photovoltaikanlagen auf dem Dach und am Balkon

2024 treten voraussichtlich einige neue Regelungen für PV-Anlagen auf dem Dach und für Stecker-Solargeräte auf dem Balkon in Kraft. Welche Auswirkungen haben diese auf die praktische Umsetzung von Projekten?

Referent: Jörg Sutter, Verbraucherzentrale NRW, Düsseldorf

 

14.30 Uhr bis 15.30 Uhr: Was bringt das neue Heizungsgesetz?

Seit Januar 2024 gilt für Neubauten und Bestandsgebäude das geänderte Gebäudeenergiegesetz, auch Heizungsgesetz genannt. Was ändert sich für Bauherren und Hausbesitzer und wie lassen sich die Vorgaben in der Praxis umsetzen? Wie sieht die Förderung aktuell aus?

Referent: Oliver Erdmann, die bauwerkstadt, Bielefeld

16.00 bis 17.00 Uhr: Wärmepumpe im Altbau effizient betreiben

Wärmepumpen in Kombination mit Photovoltaikanlagen sind seit der Energiekrise auch für den Altbau stark nachgefragt. Die für einen effizienten Betrieb notwendigen Randbedingungen und neuesten technischen Entwicklungen, Kosten und Fördermöglichkeiten werden vorgestellt.
Referent: Sven Kersten, Bundesverband Wärmepumpe e. V., Berlin

 

Mehr zu den Aktivitäten der Initiative ALTBAUNEU des Kreises und der beteiligten Kommunen auf der Baumesse erfahren Interessenten unter www.alt-bau-neu.de/kreis-guetersloh

Auskunft erteilt Projektleiterin Ulla Thering telefonisch unter 05241/ 85 2762 oder per E-Mail an U.Thering@kreis-guetersloh.de

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