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Das interkommunale Gewerbe- und Industriegebiet nimmt schnell Form an

Entwicklung des Gewerbeparks Flugplatz Gütersloh ist deutlich vorangeschritten – Infrastrukturerschließung läuft – Aktive Vermarktung gestartet

Gütersloh (gpr). Als im Januar 2017 die Gewerbepark Flugplatz Gütersloh GmbH gegründet wurde, hat noch keiner ahnen können, wie viele Begehrlichkeiten es geben würde. Briten, Amerikaner, die Bezirksregierung oder Fledermäuse – viele hatten die Flächen an der Marienfelder Straße ins Auge gefasst. Das eigentliche Ziel blieb aber ein interkommunales Gewerbegebiet und das nimmt jetzt schnell Form an. Auf dem nördlichen Teil des Flugplatzgeländes des ehemaligen britischen Militärflughafens entsteht der „Gewerbepark Flugplatz Gütersloh“. Die Stadt Gütersloh hält 70 Prozent der Anteile an der GmbH, die Stadt Harsewinkel 20 Prozent und die Gemeinde Herzebrock-Clarholz 10 Prozent. Straßen- und Kanalarbeiten sollen bereits im Spätsommer abgeschlossen sein, sodass ein Baubeginn für Anfang des kommenden Jahres angestrebt werden kann.

Insgesamt sind noch vier Flächen in dem interkommunalen Gewerbegebiet frei. Vertreter der Flugplatz GmbH sind bereits in Gesprächen mit Interessenten. Foto: Stadt Gütersloh

Die Städte Harsewinkel und Gütersloh sowie die Gemeinde Herzebrock-Clarholz sind sich einig: Sie wollen standortnahe Arbeitsplätze für die Bevölkerung des Kreises Gütersloh sichern. Dafür müssen sie dringend benötigte neue Standortmöglichkeiten für die regionale, überwiegend mittelständisch geprägte Wirtschaft erschließen. Der Erste Beigeordnete der Stadt Gütersloh, Henning Matthes, sehnt das Bauende bereits herbei: „Wenn wir hier fertig sind, bringt das der ganzen Region einen Schub.“ Und Harsewinkels Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide ergänzt: „Schließlich entstehen hier Arbeitsplätze für etwa 800 Menschen.“ Albrecht Pförtner, Geschäftsführer der Flugplatz GmbH, macht deutlich: „Es ist für die kommenden Jahre die letzte Chance für die drei Kommunen. Es gibt keine andere Fläche in Gütersloh, Harsewinkel und Herzebrock-Clarholz, die zu vergeben ist.“

Die Bauarbeiten zur Erschließung des Areals schreiten zügig voran und sollen bereits im Spätsommer abgeschlossen sein, sodass ein Baubeginn für Anfang des kommenden Jahres angestrebt wird. Foto: Stadt Gütersloh

Die Erschließung des Areals kommt zügig voran. Parallel dazu erfolgt die Vermarktung der Gewerbeflächen. Wie bereits bekannt ist, erweitert die Firma Schüco auf Harsewinkeler Gebiet im nördlichen Teil ihr Leistungsspektrum und hat dafür im vergangenen Jahr bereits 100.000 Quadratmeter Fläche erworben. Auf diesem Teil des Geländes will das Bielefelder Unternehmen einen zusätzlichen Standort in Ostwestfalen-Lippe erschließen für die Produktbereitstellung und Distribution. Auch die Firma MW Haustechnik, ein Meisterbetrieb für Heizung und Sanitär, will sich hier niederlassen und plant die Verlegung aus Marienfeld. Beide Betriebe wollen im kommenden Jahr mit dem Bau beginnen.

Die Infrastrukturerschließung läuft und die Vermarktung der noch freien Flächen an der Marienfelder Straße startet. Sie präsentieren den Plan zum interkommunalen Gewerbegebiet: (v.l.) Albrecht Pförtner (Geschäftsführer der Gewerbepark Flugplatz GmbH), Sabine Amsbeck-Dopheide (Bürgermeisterin Stadt Harsewinkel), Henning Matthes (Erster Beigeordneter Stadt Gütersloh) und Sven Rose (Leiter des Fachbereichs Planen, Bauen, Umwelt Herzebrock-Clarholz). Foto: Stadt Gütersloh

„Die ersten Verkäufe sind bereits über die Bühne gegangen, obwohl wir selbst noch keine aktive Vermarktung betrieben haben“, hält Albrecht Pförtner fest. „Es gibt bereits weitere konkrete Interessenten, wir haben aber noch Platz, deshalb darf sich gern jeder melden.“ Zur Verfügung stehen jetzt noch vier Grundstücke.  „Die Größe der Parzellen ist teilbar, da kann man sicher noch nachsteuern. Zunächst gehen die Areale aber mit den angegebenen Quadratmeterzahlen in den Verkauf“, erklärt Pförtner. Der Kaufpreis liegt bei 92 pro Quadratmeter. Auch hier kann bereits im ersten Quartal 2025 mit dem Baubeginn gestartet werden.

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