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Ein Netzwerk zu digitalen Angeboten für ältere Menschen

Erstmals verschaffen sich Akteure der offenen Seniorenarbeit in Gütersloh einen Überblick über die unterschiedlichen Angebote – Synergien und Kontakte sollen ab sofort genutzt werden

Gütersloh (gpr). Ist Online-Banking wirklich sicher? Und wie funktioniert das eigentlich genau mit diesem Smart Home? Diese Fragen stellen sich viele Seniorinnen und Senioren. Häufig schrecken sie vor digitalen Angeboten zurück – aus Unkenntnis. Hier wollen Akteure der offenen Senioren- und Ehrenamtsarbeit in Gütersloh Abhilfe schaffen. Sie trafen sich jetzt auf Einladung der Stadt Gütersloh in Zusammenarbeit mit den Fachberatungen für Senioren- und Ehrenamtsarbeit der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtsverbände im Kreis Gütersloh zu einem Runden Tisch im Spexarder Bauernhaus. Das Ziel des Arbeitstreffens: ein Netzwerk unter den Akteuren schaffen, um aufeinander verweisen und die Angebote aufeinander abstimmen zu können. Am Ende des Tages stand fest: Das Ziel wurde erreicht. „Man kann sagen: Heute wurde das Netzwerk tatsächlich gegründet“, freut sich Heidi Ostmeier, Seniorenbeauftragte der Stadt Gütersloh. „Künftig wollen wir die Synergien nutzen, um Seniorinnen und Senioren in Gütersloh noch besser in digitalen Fragen unterstützen zu können und die Angebote noch bekannter zu machen.“

Akteure der offenen Senioren- und Ehrenamtsarbeit in Gütersloh kamen im Spexarder Bauernhaus zusammen, um ein Netzwerk zu gründen und so aufeinander verweisen und die Angebote aufeinander abstimmen zu können. Foto: Stadt Gütersloh

Um genau diese Synergien zu schaffen, zeigte eine Präsentation zu Veranstaltungsbeginn, welche Angebote die unterschiedlichen Akteure in ihrem Repertoire haben – denn Gütersloh hat in dieser Hinsicht schon sehr viel zu bieten, beispielsweise die Digitale Probierstadt der Volkshochschule Gütersloh und der Stadt Gütersloh. In diesem Format können Seniorinnen und Senioren Materialien spielerisch und angeleitet entdecken, um Ängste und Vorurteile in einer entspannten Atmosphäre abzubauen. Des Weiteren bietet das Haus der Begegnung Einzeltrainings am Smartphone, Tablet oder Laptop an, die „Digitalbegleitung im Kreis Gütersloh“ der AWO sogar kostenlose Hausbesuche – so wie Uli Nordmann, der ebensolche Hausbesuche übernimmt. Für ihn war das Treffen ein voller Erfolg: „Es ist das erste Mal, dass die verschiedenen Gruppen sich getroffen haben. Ich weiß jetzt, an wen der Akteure ich mich mit welchem Problem wenden kann. So können wir uns gegenseitig optimal unterstützen und ergänzen.“

Auch Anke Fuchs, als Fachberaterin für Senioren- und Ehrenamtsarbeit der Diakonie Gütersloh Mitorganisatorin des Treffens, zeigte sich zufrieden: „Das Netzwerk ist jetzt da, sodass wir aufeinander verweisen und die vielen Schnittstellen nutzen können. Trotzdem hat jeder einen anderen Blick auf die verschiedenen Themen – davon können wir alle profitieren.“ Mirjam Langewitz, ebenfalls Organisatorin und Fachberaterin für Senioren- und Ehrenamtsarbeit des DRK-Kreisverbands, schloss sich an: „Das Wissen über die Angebote der anderen Akteure ist wichtig, um überhaupt einen Nutzen aus dem Netzwerk zu ziehen. Das ist uns heute gelungen.“

Die künftigen Treffen sollen unter einem thematischen Fokus stehen, um gezielt an der Lösung bestehender Probleme zu arbeiten. Für die Kommunikation wird ein E-Mail-Verteiler mit den entsprechenden Akteuren eingerichtet. So können Bedarfe weitergetragen und Expertinnen und Experten für unterschiedliche Bereiche angefragt werden. Das nächste Treffen soll im März stattfinden.

Auf der Webseite www.sinfodie.de finden Interessierte eine Übersicht über das vielfältige Hilfe- und Unterstützungsangebot für ältere Menschen im Kreis Gütersloh.

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