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Fachvortrag für Hebammen im Kreishaus Gütersloh

Handlungsfähig bleiben

Gütersloh. Im Kreishaus Gütersloh fand jetzt ein Fachtag für Hebammen statt, bei dem es eben nicht nur um das freudige Ereignis ging. Hebammen haben einen tollen Beruf. Sie begleiten Mütter, Säuglinge und deren Familien in das neue Leben. Die Zeit rund um die Geburt kann anstrengend und kompliziert sein, umso wichtiger ist eine gute Versorgung aller Beteiligten.

Die Begleitung einer Schwangerschaft kann leider auch ein trauriges Ende nehmen. Sternenkinder, Totgeburten, verwaiste Eltern – auch dies sind Themen im Berufsalltag einer Hebamme. Stephanie Meyer ist zertifizierte Sterbe- und Traueramme. Sie begleitet Eltern in dieser schweren Zeit. Bei einem Fachtag, der von den ‚Frühen Hilfen‘ aller Jugendämter im Kreis Gütersloh ausgerichtet wurde, gab sie ihr Wissen zum Thema ‚Sternenkinder und Trauer‘ jetzt an rund 50 Hebammen und Fachkräfte weiter. Sie stellte Best-Practise-Beispiele der Trauerarbeit und Nachsorge vor, sprach über rechtliche Rahmenbedingungen, gab Tipps, wie die Familien in der schweren Zeit gestärkt werden können. Dabei ist Stephanie Meyer besonders wichtig: „Alle Paare müssen individuell und dabei selbstbestimmt und handlungsfähig begleitet werden!“

Bildzeile: Hebammen-Fachtag im Kreishaus Gütersloh. Stephanie Meyer berichtete aus Trauerarbeit und Nachsorge(v.l.): Referentin Stephanie Meyer, Ivonne Mastjosthusmann (Stadt Verl), Birgit Bettentrup (Kreis Gütersloh, Regionalstelle West), Christian Sonnenschein (Kreis Gütersloh, Regionalstelle Ost), Eike Breustedt (Kreis Gütersloh, Regionalstelle Nord), Judith Bode (Stadt Gütersloh), Goisa Herman und Nicole Korfmacher (Stadt Rheda-Wiedenbrück) sowie Isabel Schaefer (Kreis Gütersloh, Koordination Präventionskette). Foto: Kreis Gütersloh.

Kontakt: Wenn Eltern zum Thema Sternenkind oder Trauer Fragen haben, sind die ersten Ansprechpartnerinnen die begleitenden Hebammen oder Geburtspfleger. Bei allgemeinen Fragen zu den Angeboten der Frühen Hilfen können sich Eltern direkt in ihrer Kommune melden oder sich an die Kreisfamilienzentren wenden.

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