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Kinder und Jugendliche konkret beteiligen

Kinder- und Jugendarbeit

Gütersloh. Wie können junge Menschen in der Kinder- und Jugendarbeit beteiligt werden? Welche Formen werden bereits umgesetzt und was ist darüber hinaus möglich? Moritz Schwerthelm von der Universität Hamburg befasst sich unter anderem mit diesen Fragen in seinen Forschungen. Mehr als 50 ehrenamtliche Engagierte sowie Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendarbeit folgten seinem Vortrag im Kreishaus Gütersloh. Zum Orga-Team gehört der Kreisjugendring Gütersloh, das Kreisjugendamt und die Stadtjugendämter Rheda-Wiedenbrück, Verl und Gütersloh.

Das Orga-Team der Veranstaltung: (v.l.) Jörg Teckemeier (Stadt Gütersloh), Torsten Grüter (Kreis Gütersloh), Referent Moritz Schwerthelm (Universität Hamburg), Jana Ruhe (Kreisjugendring Gütersloh), Wencke Meiertoberens (Kreis Gütersloh), Rebecca Diezmann (Evangelische Kirchengemeinde Verl), Melanie Wiebusch (Stadt Rheda-Wiedenbrück), Manuel Begenat (Stadt Verl) und Katharina Gimbel (Kreis Gütersloh).
Foto: Kreis Gütersloh

‚Beteiligung? Machen wir das wirklich alle schon?!‘ – unter dem Motto stand Schwerthelms Vortrag. Er machte deutlich, dass junge Menschen häufig beteiligt werden. Dennoch werden ihre Potenziale nicht vollständig ausgeschöpft, sodass Demokratiebildung und Partizipation nicht in vollem Umfang stattfinden. Wie Engagierte in der Kinder- und Jugendarbeit die Möglichkeiten zur Beteiligung ausweiten können, zeigte Schwerthelm. Wichtig sei es, die Interessen der jungen Menschen in ihren Handlungen sowie Partizipationsversuche zu erkennen. Denn letztere werden häufig nicht als solche anerkannt. Als Beispiel zeigte der Referent ein Bild von einem Zug, der mit Graffitibildern angesprüht wurde. Klar ist das Beschmutzung öffentlichen Eigentums. Unabhängig davon kann es aber auch ein Versuch eines Jugendlichen gewesen sein, die politische Meinung zu äußern. Trotzdem ist diese Aktion natürlich nicht erlaubt.

Im Anschluss an den Impulsvortrag folgten verschiedene Workshops, um sich mit den anderen Teilnehmenden zu den Inhalten auszutauschen und zu diskutieren sowie konkrete Methoden zur Umsetzung in der Praxis kennenzulernen. „Ich bin froh, dass wir diese Veranstaltung regelmäßig im Team organisieren können“, so Kreisjugendpflegerin Katharina Gimbel. „So bekommen die Aktiven in der Kinder- und Jugendarbeit nicht nur Informationen, sondern auch ein Netzwerk zum Austausch.“

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