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Künstlerinnen und Künstler reißen sich um Werbeflächen in der Stadt

Jury wählt für sogenanntes „City Lights“-Projekt zehn Kunstwerke aus, die ab 12. Dezember für gut zwei Wochen ausgehängt werden

Gütersloh (gpr).  Zum dritten Mal unterstützt der städtische Fachbereich Kultur Künstlerinnen und Künstler aus Gütersloh mit einer ganz besonderen Aktion. Zwei Wochen lang mietet der Fachbereich sogenannte „City Lights“ an, um Werke lokaler Kunstschaffender zu präsentieren. Bei den City-Light-Flächen handelt es sich um großformatige beleuchtete Werbekästen, die an vielen Stellen im Stadtgebiet aufgestellt sind, beispielsweise an Bushaltestellen oder Ampelkreuzungen. Künstlerinnen und Künstler waren aufgerufen worden, ihre Chance zu nutzen und sich mit ihren Bildern zu bewerben. Auch die dritte Auflage des Förderprojekts war unter den Gütersloher Kunstschaffenden wieder sehr beliebt, und so wurden dem Fachbereich Kultur 75 Bewerbungen eingereicht – ein neuer Rekord.

Christina Vredenburg; Theater und Wasserturm in Aquarell

„Mit jedem Jahr werden es mehr Bewerbungen“, freut sich die Leiterin des Fachbereichs Kultur, Lena Jeckel, über die große Resonanz auf das Projekt. „Die Vielzahl an Bewerbungen mit ganz unterschiedlichen, individuellen und spannenden Werken zeigt die vielfältige und breitgefächerte Kunstlandschaft in Gütersloh.“  Die Auswahl der Werke erfolgte in einem anonymen Auswahlverfahren durch eine dreiköpfige Jury, bestehend aus Mitarbeitenden des Fachbereichs Kultur sowie Serpil Neuhaus als externes Jurymitglied aus der Gütersloher Künstlerschaft. Unter den Bewerbungen fanden sich die unterschiedlichsten Stilrichtungen und Techniken. Die Auswahl aus Fotografien, Skulpturen, abstrakten und gegenständlichen Malereien fiel der Jury alles andere als leicht: „Am liebsten hätten wir alle Werke berücksichtigt, weil uns alle Ideen begeistert haben“, so Serpil Neuhaus. „Nach intensivem Betrachten und lebhaften Diskussionen sind wir dann zu unserem Schluss gekommen. Dabei war für uns von Bedeutung, dass trotz Übereinstimmung der Farbigkeit eine größtmögliche Vielfalt entstehen sollte“, erklärt Serpil Neuhaus. Und diese Bandbreite wird nun von Dienstag, 12. Dezember, bis Montag, 25. Dezember, im ganzen Stadtgebiet an fast 90 Stellen zu sehen sein – teilweise sogar deutlich größer als im Original.

Jürgen Strathmann; A2 In der Worth.

So hat Clara Gerksen ein Bild ihrer Skulptur „Alva“ eingereicht. Das Werk ist vom Sockel bis zur Spitze in einem Stück aus Lindenholz gefertigt und hat im Original eine Größe von lediglich 15 Zentimetern. Auf den Postern in den „City Lights“ ist die Skulptur nun von Kopf bis Fuß in einer Größe von 80 Zentimetern zu sehen. Darüber hinaus haben es weitere Werke mit lokalen Titeln wie „Gütersloh hat viele Gesichter“, „A2 In der Worth“ oder „Theater und Wasserturm in Aquarell“ in die Auswahl geschafft, ebenso wie überregionale Titel „Stadtlandschaft – Toskana“ oder „Farben unserer Erde“. Zu den bald auf Werbeflächen zu bewundernden Werken gehören außerdem „Lioness“, „Silent View“, „Tuca“ und „Die Kämpferin“. Diese zehn von der Jury ausgewählten Motive werden in der Vorweihnachtszeit die Werbeflächen entlang des Stadtrings, an der Friedrich-Ebert- oder auch der Isselhorster Straße zu sehen sein.

Karin Gosejohann; Gütersloh hat viele Gesichter.

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