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Kunst im Pavillon

„Ich bleibe beim Wasser“

Gütersloh. Melanie Körkemeier aus Rheda-Wiedenbrück bestreitet das Finale eines 13-monatigen Kunstprojekts des Kunstvereins für den Kreis Gütersloh und des Kreises Gütersloh. Seit Januar 2023 haben sich in dem eigens errichteten Pavillon auf dem Wassergraben vor dem Kreishaus Gütersloh 13 Künstlerinnen und Künstler präsentiert. Jede kreisangehörige Kommune war einen Monat lang mit einer Künstlerin oder einem Künstler vertreten. Anlass war das 50-jährige Bestehen des Kreises Gütersloh in 2023. Körkemeier zeigt zum Abschluss noch bis Ende Januar im Pavillon Malerei: 34 einzelne Bilder unterschiedlichen Formats, die sie eigens für die Aktion gefertigt hat, fügen sich zu einem mosaikartigen Gesamtexponat mit dem Titel „Ich bleibe beim Wasser“ zusammen.

Bildzeile: Melanie Körkemeier (Rheda-Wiedenbrück) und Jörg Spätig (im Hintergrund) vom Kunstverein für den Kreis Gütersloh präsentieren die finale Ausstellung im Kunstpavillon auf dem Wassergraben. Foto: Kreis Gütersloh

Melanie Körkemeiers Malerei knüpft, so die Künstlerin, an den Ansatz an, meist rechtwinklige Flächen und Farben in einen Dialog zu bringen. „Es geht um kompositorische Fragestellungen und den Versuch, mit größtmöglicher Reduktion eine bildnerische Spannung zu erzeugen. Nicht wirklich minimalistisch probiere ich doch, mit einem sehr zurückgenommenen malerische Vokabular auszukommen.“ Die Arbeiten sind klein- bis mittelformatig, mit Acryl- und/oder Ölfarbe auf Leinwand oder Holz gemalt. Weil der Pavillon rundum verglast ist, präsentiert die Künstlerin ihre Arbeiten, anders als sonst, installativ, in mosaikförmiger Anordnung als Bodenarbeit.
Melanie Körkemeier

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