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Patient:innen und Sternsinger profitieren von Sammelboxen

"Holzboxen als Symbol der Zusammenarbeit: Patient:innen und Gemeinde engagieren sich gemeinsam für einen guten Zweck"

Gütersloh/Rheda-Wiedenbrück (lwl). Klassische “Win-Win-Situation”: 40 Spendenboxen haben die Patient:innen in der Arbeitstherapie des LWL-Klinikums Gütersloh hergestellt. Genutzt werden sie jetzt von den Sternsingern der katholischen St. Clemens Kirchengemeinde Rheda-Wiedenbrück.

(v.l.) Sponsorin Margit Tönnies, Sternsinger-Koordinatorin Annette Rüsenberg, LWL-Mitarbeiter Michael Hofmann und LWL-Arbeitstherapeut Franz Rüther.
Foto: LWL/Dresmann

“Wir freuen uns immer über Aufgaben, an denen wir mit den Patient:innen länger und kontinuierlich arbeiten können”, erklärt Arbeitstherapeut Franz Rüther. Er arbeitet mit Menschen, die in der Bernhard-Salzmann-Klinik des LWL-Klinikums eine Sucht-Rehabilitation absolvieren.

Als jetzt die Holzboxen offiziell am katholischen Pfarrheim in Rheda übergeben wurden, war auch Michael Hofmann dabei. Er ist nicht nur Mitarbeiter des Klinikums, sondern im Ehrenamt auch Vorstandsmitglied der Kolpingsfamilie Rheda. So stellte er die Verbindung zwischen Therapeut und Tischler Rüther und Annette Rüsenberg her. Sie koordiniert die Sternsinger-Aktion in Rheda. “In den vergangenen Jahren mussten wir die Spenden immer mit einem Sammelsurium an unterschiedlichen Dosen und Boxen bewältigen. Es musste dringend eine neue Lösung her”, so Rüsenberg. Sie sei äußerst zufrieden mit den hölzernen Sammelbehältnissen, die sich bei der jüngsten Sternsingeraktion bereits bewährt hätten.

“14 Patient:innen haben an den Boxen über mehrere Monate Stück für Stück gearbeitet”, weiß Rüther. Die Arbeitstherapie diene im Rahmen der Behandlung unter anderem dazu, den Patient:innen, beispielsweise nach einer langen Suchtgeschichte, wieder Selbstwertgefühl und ein Gefühl von koordinierter und zielgerichteter Arbeit zu vermitteln. Dazu eignete sich die Boxenproduktion ganz besonders gut: “Es gab viele kleine wiederkehrende Arbeitsschritte”, sagt Rüther.

Zur Übernahme der Materialkosten für die 40 Sammelboxen hatte sich Margit Tönnies bereiterklärt. Sie informierte sich bei der offiziellen Spendenübergabe im Detail über die Behandlung in der Arbeitstherapie der Bernhard-Salzmann-Klinik. Das Ergebnis des knapp ein Jahr dauernden Prozesses, von der ersten Planung bis zur Übergabe, habe sie begeistert.

 

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