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Personelle Veränderung im Kreishaus

Bernhard Riepe wird Leiter der Abteilung Straßenverkehr

Gütersloh. Die Abteilung Straßenverkehr bekommt eine neue Leitung: Bernhard Riepe ist ab Oktober für die fünf Sachgebiete rund um Fahrzeuge, Verkehr und Führerscheine zuständig. Der 55-Jährige, wohnhaft in Rheda-Wiedenbrück, arbeitet seit 1999 beim Kreis Gütersloh. Nach seiner ersten Station in der Ausländerbehörde wechselte er 2008 in die Abteilung Straßenverkehr. Die Sachgebietsleitung für die Verkehrslenkung übernahm er 2018.

Bernhard Riepe ist neuer Leiter der Abteilung Straßenverkehr. Foto: Kreis Gütersloh

Nach seiner Ausbildung zum Kfz-Mechaniker ging es für Riepe zum Zivildienst zur Stadt Borgholzhausen. Dort kümmerte er sich für die Kommune um Zugewanderte und Geflüchtete. So begann für ihn die Arbeit im öffentlichen Dienst. Als er 1999 zum Kreis Gütersloh kam, war er in der Ausländerbehörde für den Bereich Asyl zuständig. Nach neun Jahren ging es weiter in die Abteilung Straßenverkehr. Dort überwachte er unter anderem den gewerblichen Güterkraftverkehr wie beispielsweise Lenk- und Ruhezeiten. Einen Zwischenstopp machte der Rheda-Wiedenbrücker während der Corona-Pandemie, um den Aufbau des Impfzentrums zu organisieren. Danach übernahm er die organisatorische Leitung bis er im September 2021 zurück ins Kreishaus kehrte.

Nach der Sachgebietsleitung folgt nun die Abteilungsleitung. „Für mich war sofort klar, dass ich diese neue Herausforderung möchte“, so Riepe. „Ich freue mich darauf, meine eigenen Ideen einzubringen und etwas verändern zu können.“ Vorgänger Detlef Stieg tritt zum 31. Dezember aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand ein.

Auf Riepe warten bereits einige Projekte und Herausforderungen. Sein Ziel ist es, die Digitalisierung in der Abteilung voranzubringen. Mit der Einführung von i-Kfz sollen Bürgerinnen und Bürger Dienstleistungen wie das An- oder Abmelden ihres Autos von zuhause erledigen können. Riepe: „Unsere Kundinnen und Kunden sollen am Ende des Tages zufrieden mit unserer Arbeit sein.“ Dazu gehören möglichst kurze Warte- und Bearbeitungszeiten sowie eine gute Erreichbarkeit – ob elektronisch, telefonisch oder persönlich. Auch die Projekte aus seinem ‚alten‘ Sachgebiet müssen fortgeführt werden, eine Nachfolge gibt es bislang noch nicht. Dazu zählt unter anderem das neue Konzept zur Geschwindigkeitsüberwachung mit zeitlicher und flächendeckender Ausweitung. Auch ein neues Verkehrssicherheitsprojekt ist in Arbeit.

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