Wir sind CarlMakesMedia
a

SPD fordert Priorisierung im Klimaschutzkonzept

Ausschusses für Umwelt

Für die Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Klimaschutz am kommenden Montag, den 27. November 2023 beantragt die SPD-Fraktion eine Priorisierung der Maßnahmen im Klimaschutzkonzept 2.0 der Stadt.

Stefan Bethlehem, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion, erklärt dazu: „Wir glauben, dass mit der Konzentration auf die Umsetzung der drei Maßnahmen, die rund 68% des CO2-Einsparpotenzial durch das Klimaschutzkonzepts 2.0 versprechen, eine schnellere Umsetzung möglich ist.“ In Zeiten einer angespannten Haushaltslage sei es Aufgabe der Politik zu priorisieren. „Wir wollen eine schnelle Umsetzung der Maßnahmen, die ökologisch und ökonomisch sinnvoll sind“, erklärt Bethlehem.

Die SPD teilt die Maßnahmen des Klimaschutzkonzepts 2.0 in drei Kategorien ein. Sogenannte A-Maßnahmen mit sehr hoher CO2-Minderung von über 50.000 t CO2 sollen schon im nächsten Jahr umgesetzt werden. In dem Konzept werden als solche die Potenzialermittlung für PV-Freiflächenanlagen und dessen Realisierung, die Einführung eines Gebietsmanagements für Klimaschutz in bestehenden und neuen Gewerbegebieten sowie die Einflussnahme auf den Strombezug ausgewiesen.

Foto Bethlehem Stefan SPD.

Weitere elf Maßnahmen werden als B-Maßnahmen mit einem CO2-Einsparpotenzial von über 1000t geführt. Sie sollen einzeln inhaltlich geprüft und dann schrittweise, möglichst mit den effizientesten Maßnahmen beginnend umgesetzt werden.

A-Maßnahmen und B-Maßnahmen weisen eine CO2-Ersparnis von ca. 95% der insgesamt prognostizierten CO2-Minderung von 409.000 t aus. Die letzte Kategorie der C-Maßnahmen tragen nur wenig zur CO2-Minderung bei und sind deshalb laut SPD-Fraktion nur ausnahmsweise umzusetzen.

Die Umsetzung der A-Maßnahmen kosten insgesamt nur 168.000 Euro im Vergleich zu den 14.432.500 Euro aller im Klimaschutzkonzept ausgeschriebenen Maßnahmen.

 

Weitere Infos

Mehr News lesen