Die Aula der Elly-Heuss-Knapp-Realschule in Gütersloh ist wieder zur Theaterbühne geworden. Hier proben die Mitglieder der Theatergruppe triBühne e. V. ihr neues Stück – die Kriminalkomödie „Sterben ist auch nicht mehr das, was es mal war“ von Tatjana Kruse. Die Premiere findet am 21. Februar statt.
Noch wirkt die Bühne in der Aula ein wenig provisorisch. Stühle, Hocker und Möbel aus Papier markieren, wo später die Räume der Pension Heubel entstehen werden. Erst in der letzten Probenwoche kommt alles richtig zusammen: Bühne, Kulissen und Ausstattung. Bis dahin heißt es ausprobieren, umstellen, neu denken – und vor allem gemeinsam lachen.
Dem Stück ging eine längere Suche voraus. Viele Texte wurden gelesen, diskutiert und wieder verworfen, bis die Wahl schließlich auf diese Kriminalkomödie fiel. Am Ende waren sich alle einig: Das Publikum soll lachen – und ein bisschen miträtseln. Genau darum geht es.
Im Mittelpunkt steht Bernie. Nach einem heftigen Unwetter wacht sie hinter dem Sofa im Salon der Pension ihrer Schwiegermutter auf – und merkt: Sie ist tot. Ermordet. Erinnerungen an das Geschehen hat sie keine. Gesehen oder gehört wird sie von niemandem, eingreifen kann sie kaum. Alles, was ihr bleibt, ist das Beobachten.
Die anderen Gäste müssen wegen des Sturms im Haus bleiben und sind entsprechend nervös – niemand weiß, ob die Mörderin noch irgendwo im Gebäude ist. Die Dorfpolizistin trägt nicht gerade zur Beruhigung bei, denn sie stellt sich ausgesprochen dusselig an. Bernie versucht aus der Distanz, Ordnung in die Ereignisse zu bringen, während unter den Anwesenden Misstrauen um sich greift.

Bildunterzeile: v.l.: Anke Gedwien, Sascha Sackewitz, Tanja Hanewinkel, Manuela Habig, Vera Freudenthal, Dagmar Gottsleben, Melanie Faulhaber, Daniela Lieder
Fast jeder kommt als Täter in Frage: der Ehemann, seine Geliebte, die Schwiegermutter, die Handwerkerin – alle scheinen ein Motiv zu haben. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten, um dem Publikum die Spannung nicht zu nehmen.
Regie führt Verena Quakernack, eigentlich Lehrerin, die derzeit berufsbegleitend eine Schauspielausbildung absolviert. Mit viel Ruhe, Gespür und kleinen, gezielten Tipps unterstützt sie die Gruppe dabei, dass jede Rolle ihren Platz findet, ohne jemandem etwas aufzudrängen. So entsteht eine Aufführung, in der alle Beteiligten ihre Figuren überzeugend ausfüllen können.
Im Januar wird noch fleißig geprobt. Die Premiere ist am Samstag, 21. Februar.
Weitere Aufführungen sind am Sonntag, 22. Februar, Freitag, 27. Februar, Samstag, 28. Februar, Sonntag, 1. März, Freitag, 6. März und Samstag, 7. März 2026.
Beginn ist sonntags um 15 Uhr, an allen anderen Tagen um 19.30 Uhr.
Der Eintritt kostet 12 Euro.
Karten gibt es bei der GT Marketing oder per E-Mail an info@tribuehne-gt.de.



