FOTOS: PIERRE HEITMEYER TEXT: CARLMAKESMEDIA
»Ich mache heute eigentlich noch genau das Gleiche wie damals als Kind – nur auf der anderen Seite« Wer in Gütersloh über Chormusik spricht, kommt an seinem Namen kaum vorbei. Seit mehr als drei Jahrzehnten prägt Sigmund Bothmann das kulturelle Leben der Stadt. Als Leiter des Bachchores Gütersloh, Gründer des Knabenchores Gütersloh und Kantor der Evangelischen Kirchengemeinde hat er Generationen von Sängerinnen und Sängern begleitet. Im CaféTalk spricht er mit dem Carl-Herausgeber Matthias Kirchhoff über seine Zeit bei den Regensburger Domspatzen, seine Liebe zu Johann Sebastian Bach, die Kulturstadt Gütersloh, große Erfolge mit dem Knabenchor und darüber, warum Musik für ihn niemals ein Hobby war. Willkommen beim 10 CaféTalk mit Sigmund Bothmann.
Matthias Kirchhoff: Herr Bothmann, Sie kommen ursprünglich aus Regensburg. Wie verschlägt es einen Regensburger Domspatzen eigentlich nach Gütersloh?
Sigmund Bothmann: Über einige Umwege.
Nach dem Abitur bin ich zunächst meinem Professor Gerhard Weinberger gefolgt. Ich habe Kirchenmusik studiert, zuerst in München und später in Detmold. Während dieser Zeit hatte ich immer wieder vom Bachchor Gütersloh gehört. Der Chor hatte einen hervorragenden Ruf und galt als eine sehr interessante Stelle. Als die Position ausgeschrieben wurde, habe ich mich beworben – und so bin ich schließlich nach Gütersloh gekommen.
Matthias Kirchhoff: Können Sie sich noch an Ihren ersten Eindruck erinnern?
Sigmund Bothmann: Sehr gut sogar.
Ich habe mich erst einmal gründlich verfahren. Regensburg ist als alte Römerstadt ganz anders aufgebaut. Gütersloh erschien mir damals eher wie ein kleines Labyrinth. Ich suchte die Kirchstraße und fand sie zunächst nicht.
Aber als ich dann den Chor kennenlernte, war ich sofort begeistert. Mich beeindruckte das Engagement der Sängerinnen und Sänger. Man merkte sofort, dass hier Menschen zusammenkommen, die Musik ernst nehmen und lieben.
Matthias Kirchhoff: Gab es einen Moment, an dem Sie wussten: Hier bleibe ich?
Sigmund Bothmann: Ja, den gab es tatsächlich.
Der hing unmittelbar mit der Gründung des Knabenchores Gütersloh zusammen. Als wir 2007 gemeinsam mit Ernst Leopold Schmid den Knabenchor gegründet haben, habe ich den Förderern damals gesagt: »Wenn wir das machen, dann nicht für drei Jahre. Dann müssen wir mindestens zehn Jahre durchhalten.«
Das war natürlich auch ein Versprechen an mich selbst. In dieser Zeit gab es andere Möglichkeiten und andere Anfragen. Aber wenn man von anderen Verlässlichkeit erwartet, dann muss man sie selbst auch vorleben. Und irgendwann wurde aus diesen zehn Jahren ein echtes Lebensprojekt.


Vom Domspatzenjungen zum Chorleiter
Matthias Kirchhoff: Wie prägend war Ihre Zeit bei den Regensburger Domspatzen?
Sigmund Bothmann: Sehr prägend. Eigentlich mache ich heute noch genau das Gleiche wie damals als Kind – nur auf der anderen Seite.
Damals stand ich im Chor. Heute stehe ich davor. Ich war evangelisch und gleichzeitig Schüler in einem katholischen Internat. Dort wurde ich musikalisch unglaublich gefördert. Wir haben unheimlich viel Chormusik gemacht. Wenn man vierzig Mal eine Bach-Motette singt, muss man sie irgendwann nicht mehr lernen. Dann trägt man sie in sich.
Besonders geprägt hat mich unser Domkapellmeister Georg Ratzinger. Was mich beeindruckte, war seine Offenheit. Obwohl wir ein katholischer Chor waren, stand in nahezu jedem Konzertprogramm Musik von Johann Sebastian Bach. Das war keineswegs selbstverständlich.
So bin ich nicht nur mit Palestrina und Orlando di Lasso aufgewachsen, sondern ebenso mit Bach und Heinrich Schütz. Im Nachhinein war es fast logisch, dass ich später in die evangelische Kirchenmusik gegangen bin.
Matthias Kirchhoff: War Musik schon immer Ihr Traum?
Sigmund Bothmann: Ja und nein. Ich wollte ursprünglich Rockmusiker werden.
Matthias Kirchhoff: Das überrascht wahrscheinlich viele.
Sigmund Bothmann: Ja, das tut es tatsächlich.Ich bin bis heute Fan von Genesis, Pink Floyd und Supertramp. Mit zwölf Jahren wollte ich Rockorganist werden. Ich habe sogar Geld gespart, um mir eine Heimorgel zu kaufen. Dann bekam ich meine erste Orgelstunde.
Mein Lehrer gab mir als Hausaufgabe ein Choralvorspiel von Johann Sebastian Bach: »Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ«. Und damit war es um mich geschehen.
Matthias Kirchhoff: Liebe auf den ersten Blick?
Sigmund Bothmann: Ja, genau.Nach dieser einen Stunde wollte ich Organist werden. Manchmal gibt es im Leben solche Momente, die alles verändern. Für mich war das einer davon. Viele sprechen von Berufung. Vielleicht war das tatsächlich so. Jedenfalls wusste ich plötzlich, wohin mein Weg führen sollte.
Lehrer, Förderer und Wegbegleiter
Matthias Kirchhoff: Wer hat Ihren Weg besonders geprägt?
Sigmund Bothmann: Da gibt es einige Menschen. Natürlich Georg Ratzinger. Dann mein Orgellehrer Norbert Düchtel. Ein großartiger Pädagoge, der über Jahrzehnte hinweg Bundespreisträger bei »Jugend musiziert« hervorgebracht hat. Später kamen Professor Gerhard Weinberger und mein Chorleitungsprofessor Alexander Wagner hinzu. Alexander Wagner war ein Perfektionist.
Er interessierte sich für Technik, Präzision und Disziplin. Bei ihm musste jede Bewegung sitzen. Ich erinnere mich noch gut daran, dass er mich immer um acht Uhr morgens zum Unterricht bestellt hat. Irgendwann fragte ich ihn einmal, ob ich nicht auch um neun Uhr kommen könne.
Seine Antwort war kurz: »Herr Bothmann, Sie unterrichte ich nur um acht Uhr.« Heute weiß ich natürlich, warum. Er wollte, dass wir Disziplin lernen. Und dafür bin ich ihm bis heute dankbar. In Gütersloh war Ernst Leopold Schmid ein ganz wichtiger Wegbegleiter. Von ihm habe ich unglaublich viel über Kinderchorarbeit gelernt. Später haben wir gemeinsam den Knabenchor gegründet.
Kulturstadt Gütersloh – gestern und heute
Matthias Kirchhoff: Sie erleben das Kulturleben Güterslohs seit über dreißig Jahren. Wie hat sich die Stadt verändert?
Sigmund Bothmann: Die Kultur hat sich verändert. Vor allem die Art, wie Kultur wahrgenommen wird. Als ich 1992 nach Gütersloh kam, gab es mehrere Zeitungen. Kultur wurde intensiv begleitet. Es gab Rezensionen, Diskussionen und eine große öffentliche Aufmerksamkeit.
Heute läuft vieles über soziale Medien. Das ist nicht schlechter, aber anders. Was ich manchmal vermisse, ist die Strahlkraft, die Gütersloh damals im Bereich der zeitgenössischen Musik hatte. Hans Werner Henze, Luigi Nono oder John Cage waren hier keine Fremdwörter. Deutschlandweit wusste man: Gütersloh macht etwas Besonderes. Wir haben große Chorfestivals veranstaltet. Der Tölzer Knabenchor war hier. Die Regensburger Domspatzen. Der Nederlands Kamerkoor. Der Eric-Ericson Kammerchor. Das waren Veranstaltungen auf höchstem Niveau.
Matthias Kirchhoff: Welche Bedeutung hat Hans Werner Henze für Sie?
Sigmund Bothmann: Eine große. Viele Menschen wissen gar nicht, dass einer der bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts aus Gütersloh stammt. Mir liegt besonders seine Kinder- und Jugendoper »Pollicino« am Herzen. Wir wollten das Werk bereits wieder aufführen. Leider hat das bislang nicht geklappt.
Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf. »Pollicino« ist deshalb so besonders, weil dort Kinder gemeinsam mit professionellen Musikerinnen und Musikern auf der Bühne stehen. Die Kinder wachsen an dieser Qualität. Sie erleben Musik nicht als Kinder-programm, sondern als echte Kunst. Für mich ist das eines der schönsten Projekte überhaupt.
Matthias Kirchhoff: Klingt ein wenig so, als würden Sie dieser Zeit manchmal nachtrauern.
Sigmund Bothmann: Ein Stück weit schon. Nicht, weil früher alles besser war. Das wäre zu einfach. Aber ich habe damals erlebt, wie Kultur in Gütersloh mit großem Selbstbewusstsein gedacht wurde. Man hatte den Mut, außergewöhnliche Projekte zu realisieren und auch einmal Risiken einzugehen.
Die Stadt war mit ihrer zeitgenössischen Musik deutschlandweit sichtbar. Das war etwas Besonderes. Heute gibt es nach wie vor viele engagierte Menschen und gute Projekte. Aber ich würde mir wünschen, dass Kultur noch stärker als identitätsstiftende Kraft verstanden wird. Eine Stadt lebt nicht nur von ihrer Wirtschaft, sondern auch von ihrer Kultur. Sie schafft Begegnungen, prägt Menschen und gibt einer Stadt ihr Gesicht. Gerade deshalb halte ich es für wichtig, weiterhin in Kultur, Musik und Bildung zu investieren.


Das Lebenswerk: Der Knabenchor Gütersloh
Wenn Sigmund Bothmann über den Knabenchor spricht, merkt man sofort, wie wichtig ihm dieses Projekt ist.
Matthias Kirchhoff: Worauf sind Sie besonders stolz?
Siegmund Bothmann: Auf die Gründung des Knabenchores Gütersloh. Ganz eindeutig. Einen Knabenchor neu aufzubauen ist alles andere als selbstverständlich. Dass uns das gelungen ist, verdanken wir vielen Unterstützern, der Kirche, engagierten Familien, Förderern und natürlich den Kindern selbst.
Matthias Kirchhoff: Der Knabenchor ist längst weit über Gütersloh hinaus bekannt.
Sigmund Bothmann: Ja, und darauf dürfen wir auch ein wenig stolz sein. Wir waren mit dem Chor in Belgien, den Niederlanden, Polen und Israel unterwegs. Gerade die Reise nach Israel war etwas ganz Besonderes. Wir haben in Jerusalem, Bethlehem und Tel Aviv gesungen. Für junge Menschen sind solche Erfahrungen unbezahlbar. Da merkt man plötzlich, dass Musik Grenzen überwinden kann.
Matthias Kirchhoff: Dazu kommen die Opernproduktionen.
Siegmund Bothmann: Ja. Wir waren mit der »Zauberflöte« in Detmold, Bielefeld, Osnabrück und Bad Lauchstädt. Aktuell haben wir ein Engagement am Staatstheater Oldenburg. Für die Jungen ist das eine großartige Erfahrung. Sie arbeiten mit professionellen Sängerinnen und Sängern, Orchestern und Regieteams zusammen. Das erweitert den Horizont ungemein.
Matthias Kirchhoff: Gab es Momente, die Sie besonders berührt haben?
Sigmund Bothmann:Ja. Ein ehemaliger Chorknabe sagte einmal zu mir: »Herr Bothmann, der Chor hat mein Leben verändert.«
Mehr muss man eigentlich nicht hören. Denn genau darum geht es. Natürlich geht es um Musik. Aber eben nicht nur. Es geht um Gemeinschaft. Um Selbstvertrauen. Um Erfahrungen fürs Leben.
Matthias Kirchhoff: Und manchmal entstehen daraus sogar große Karrieren.
Sigmund Bothmann: Ja. Ein wunderbares Beispiel ist Kieran Carrel. Er gehörte zur ersten Generation unseres Knabenchores. Heute singt er auf den großen Bühnen Europas und gehört zu den erfolgreichsten jungen Tenören seines Fachs.
Natürlich macht mich das stolz. Aber genauso stolz macht es mich, wenn ehemalige Chorknaben Lehrer, Ärzte, Unternehmer oder Handwerker werden und mir Jahre später erzählen, wie wichtig die Zeit im Chor für sie war. Dann weiß man, warum man all die Jahre investiert hat.
Kinder haben sich nicht verändert
Matthias Kirchhoff: Ist Nachwuchsarbeit heute schwieriger geworden?
Sigmund Bothmann: Ja und nein. Die Kinder haben sich überhaupt nicht verändert. Das wird oft behauptet, aber das stimmt nicht. Kinder reagieren heute genauso auf Musik wie vor dreißig Jahren. Sie singen genauso gerne. Sie begeistern sich genauso. Das Problem ist die Zeit. Ganztagsschule, Freizeitangebote und digitale Medien nehmen viel Raum ein. Deshalb mussten wir neue Wege finden. Heute holen wir Kinder teilweise direkt aus dem Ganztag ab und bringen sie zur Probe. Und das funktioniert erstaunlich gut.
Matthias Kirchhoff: Hat sich der Zugang zur Musik verändert?
Sigmund Bothmann: Nein. Das Kind ist heute genauso wie früher. Wenn man Kinder unvoreingenommen fragt, mögen manche Volkslieder, andere klassische Musik und wieder andere Popmusik. Das war früher nicht anders. Was sich verändert hat, sind die Rahmenbedingungen. Nicht die Kinder.
Die Zukunft der Kirchenmusik
Matthias Kirchhoff: Wie sehen Sie die Zukunft der Kirchenmusik?
Sigmund Bothmann: Ich habe keine Angst um die Musik. Die Menschen werden auch in Zukunft singen. Aber gute Kirchenmusik braucht Qualität, Ausbildung und Engagement. Da müssen wir aufpassen, dass wir diesen Anspruch nicht verlieren. Musik kann Menschen erreichen wie kaum etwas anderes. Und sie kann Menschen vielleicht sogar für Dinge öffnen, die sie auf anderem Wege gar nicht erreichen würden. Deshalb halte ich gute Kirchenmusik für unverzichtbar.


Der Mensch hinter dem Dirigenten
Matthias Kirchhoff: Wie würden Ihre Freunde Sie beschreiben?
Sigmund Bothmann: Wahrscheinlich als ehrgeizig. Vielleicht auch als jemanden, der gerne ratscht. So sagen wir das in Bayern. Und hoffentlich als verlässlich.
Matthias Kirchhoff: Gibt es neben der Musik noch eine große Leidenschaft?
Siegmund Bothmann: Ja, das Segeln. Ich habe ein Segelboot an der Lübecker Bucht. Wenn ich über die Reling steige, beschäftigen mich plötzlich ganz andere Dinge. Dann geht es nur noch um Wind, Wetter und Wellen.
Das ist ein wunderbarer Ausgleich. Man schaut aufs Wasser, beobachtet die Wolken und merkt plötzlich, wie unwichtig viele Dinge des Alltags eigentlich sind.
Matthias Kirchhoff: Was bedeutet Heimat für Sie?
Sigmund Bothmann: Heimat ist Regensburg. Dort liegen meine Wurzeln. Dort bin ich aufgewachsen. Aber zu Hause bin ich längst in Gütersloh. Das ist inzwischen mein Lebensmittelpunkt geworden.
Bettina Pieck und ein besonderes Lebensmodell
Matthias Kirchhoff: Sie haben heute noch gar nicht über Ihre Frau gesprochen.
Sigmund Bothmann: Das stimmt. Meine Frau Bettina Pieck ist ebenfalls Musikerin. Sie hat Kirchenmusik und Gesang studiert und arbeitet beim Rundfunkchor Berlin. Außerdem unterrichtet sie Gesang und gibt Konzerte. Sie ist musikalisch unglaublich vielseitig. Sie kann dirigieren, singen, Klavier spielen, Orgel spielen und vieles mehr.
Matthias Kirchhoff: Das klingt nach einem sehr musikalischen Haushalt.
Sigmund Bothmann: Das kann man so sagen. Wobei unser Lebensmodell durch die Bahn manchmal auf eine harte Probe gestellt wird. Früher fuhr meine Frau morgens nach Berlin und abends wieder zurück. Heute klappt das leider nicht immer so zuverlässig. Da bleibt sie gelegentlich auch einmal dort. In Bayern würde man sagen: Das ist schon manchmal ein ziemlicher Schmarrn.
Blick nach vorn
Matthias Kirchhoff: Wenn Sie Ihrem zwanzigjährigen Ich einen Rat geben könnten – welcher wäre das?
Sigmund Bothmann: Mach genauso weiter. Ich habe das große Glück, etwas tun zu dürfen, das mich erfüllt. Musik war für mich nie ein Hobby. Mein Hobby ist das Segeln. Musik war immer etwas anderes. Eine Aufgabe. Eine Berufung.
Matthias Kirchhoff: Was wünschen Sie sich für die kommenden Jahre?
Sigmund Bothmann: Gesundheit. Und die Kraft, die Dinge weiterzuführen, die mir am Herzen liegen. Ich wünsche mir, dass der Bachchor und der Knabenchor weiterhin wachsen. Und ich hoffe sehr, dass wir eines Tages »Pollicino« von Hans Werner Henze auf die Bühne bringen können. Das wäre für mich ein echtes Herzensprojekt.
DIE SCHNELLE FRAGERUNDE
Matthias Kirchhoff: Kaffee oder Tee?
Sigmund Bothmann: Kaffee.
Matthias Kirchhoff: Bach oder Beethoven?
Sigmund Bothmann: Bach.
Matthias Kirchhoff: Orgel oder Chor?
Sigmund Bothmann: Beides.
Matthias Kirchhoff: Regensburg oder Gütersloh?
Sigmund Bothmann: Beides.
Matthias Kirchhoff: Frühaufsteher oder Nachteule?
Sigmund Bothmann: Frühaufsteher.
Matthias Kirchhoff: Konzertsaal oder Kirche?
Sigmund Bothmann: Kirche.
Matthias Kirchhoff: Buch oder Streaming?
Sigmund Bothmann: Buch.
Matthias Kirchhoff: Stille oder Musik?
Sigmund Bothmann: Beides.
Matthias Kirchhoff: Lieblingsort in Gütersloh?
Sigmund Bothmann: Der Alte Kirchplatz.
Matthias Kirchhoff: Ein Wort, das Ihr Leben beschreibt?
Sigmund Bothmann: Fröhlich.
Matthias Kirchhoff: Herr Bothmann, wenn eines Tages jemand auf Ihr Wirken in Gütersloh zurückblickt – was sollte unbedingt über Sie gesagt werden?
Sigmund Bothmann: Ein Leben für die Chöre und die Kirche.
Matthias Kirchhoff: Ein schöneres Schlusswort kann es eigentlich nicht geben. Vielen Dank für das Gespräch.
Sigmund Bothmann: Ich danke Ihnen.

Kontakt:
Sigmund Bothmann
Kirchstraße 14
33330 Gütersloh
Tel. 05241/2229271
E-mail: kantorbuero@ekgt.de


