FOTOS: MATTHIAS KIRCHHOFF TEXT: CARLMAKESMEDIA
»Freitag18 verwandelte den Dreiecksplatz erneut in das kulturelle Wohnzimmer Güterslohs. Was als kostenloses Open-Air-Konzert begann, wurde zu einem magischen Sommerabend voller Musik, Begegnungen und Gänsehautmomente – ermöglicht durch zwölf Ehrenamtliche, die Kulturgemeinschaft Dreiecksplatz und natürlich durch das Sponsoring des Lifestyle Magazins Carl und dem Café RinNes.« Wie zwölf Ehrenamtliche, eine junge Sängerin, das Café RinNes und das Magazin Carl einen magischen Sommerabend für mehr als 2.000 Menschen möglich machten. Es gibt Momente, die kann man nicht planen. Man kann Bühnen aufbauen. Man kann Technik verkabeln. Man kann Künstler buchen, Bänke aufstellen und das Wetter beobachten. Aber Magie? Die entsteht einfach. So wie an diesem Freitagabend auf dem Dreiecksplatz. Es ist kurz vor 18 Uhr. Die Sonne taucht die Innenstadt in warmes Licht. Rund um den Platz füllen sich die Außengastronomien, Menschen schlendern durch die Stadt, suchen sich Plätze auf den Bänken oder setzen sich auf die Wiese. Noch wirkt alles entspannt. Doch wer Freitag18 kennt, weiß: Gleich passiert wieder dieses kleine Wunder. Innerhalb weniger Minuten verwandelt sich der Dreiecksplatz in einen Konzertsaal unter freiem Himmel. Und diesmal sollte es ein ganz besonderer Abend werden.
EIN PLATZ VOLLER LEBEN
Für das Magazin Carl ist der Dreiecksplatz längst mehr als nur ein Veranstaltungsort geworden.
Er ist ein Ort der Begegnung. Ein Ort, an dem Musik die Luft erfüllt, Gespräche unter freiem Himmel entstehen und Menschen zusammenkommen. Ein Ort, an dem Kultur nicht auf einer Bühne stattfindet, sondern mitten im Leben.
Genau deshalb hat Carl hier sein Zuhause gefunden. Und genau deshalb passte es so perfekt, dass das
Life-style-Magazin Carl gemeinsam mit dem Café RinNes den Auftritt von Melody Schneider unterstützte.
Denn beide stehen für dasselbe: Menschen zusammenbringen. Talente sichtbar machen. Kultur fördern.
Gemeinschaft leben. Und genau das wurde an diesem Abend spürbar. Ein Kult, der Gütersloh seitJahren begeistert.
Als die Kulturgemeinschaft Dreiecksplatz die Veranstaltungsreihe Freitag18 ins Leben rief, konnte niemand ahnen, welche Erfolgsgeschichte daraus entstehen würde.
Aus der Idee, regionalen Künstlern eine Bühne mitten in der Stadt zu geben, entwickelte sich eine der beliebtesten Kulturveranstaltungen Güterslohs. Heute ist Freitag18 Kult. Von Mai bis in den Spätsommer verwandelt sich der Dreiecksplatz jeden Freitag um 18 Uhr in eine Open-Air-Bühne. Kostenlos. Für alle. Mitten in der Stadt.
Singer-Songwriter, Rockbands, Bluesmusiker, Chansons, Kindertheater oder Kabarett – die Mischung macht den
besonderen Reiz aus.
Oder wie ein Mitglied des Freitag18-Teams es beschreibt: »Freitag18 ist wie eine Wundertüte. Man weiß nie genau, was einen erwartet. Aber meistens wird es noch besser als gedacht.«


DIE MENSCHEN HINTER DER BÜHNE
Wenn die ersten Besucher auf dem Platz eintreffen, haben andere längst mehrere Stunden Arbeit hinter sich.
Bis zu zwölf Ehrenamtliche gehören aktuell zum Freitag18-Team. Sie schleppen Bänke, transportieren Bühnenelemente, verlegen Stromkabel, organisieren Künstler, kümmern sich um Sponsoren und sorgen dafür, dass um Punkt 18 Uhr alles bereit ist.
Je nach Veranstaltung reichen drei Helfer für den Aufbau. Kommt eine Band, sind oft fünf oder sechs Menschen nötig, um Bühne, Technik und Ausstattung aufzubauen. Und dennoch gibt es diesen Moment, den jeder aus dem Team kennt. 17:50 Uhr. Der Blick über den Platz. Die Frage: »Kommen heute genug Leute?« Die Antwort folgt jedes Mal aufs Neue. Und sie folgte auch an diesem Abend.
Menschen strömten von allen Seiten auf den Dreiecksplatz. Immer mehr. Immer mehr. Bis schließlich weit über 2.000 Musikbegeisterte den Platz füllten. Familien, Freunde, Stammgäste, junge Menschen, Senioren, Besucher aus der ganzen Region. Der Dreiecksplatz war voll. Richtig voll. Und die Helfer wussten: Heute passiert etwas Besonderes.
AUS EINER WIESE WIRD EIN KONZERTSAAL
Einer der Ehrenamtlichen beschreibt es wohl am treffendsten: »Es fasziniert mich immer wieder, wie sich diese Wiese innerhalb kürzester Zeit in einen Konzertsaal verwandelt.« Tatsächlich ist genau das die Magie von Freitag18. Um zehn vor sechs wirkt alles noch ruhig. Um zehn nach sechs steht man mitten in einer Menschenmenge. Die Bühne leuchtet. Die ersten Töne erklingen. Und plötzlich entsteht etwas, das größer ist als die Summe aller Einzelteile.
Besonders wichtig dabei: Menschen wie Tontechniker Ralf. Während Besucher entspannt Musik genießen, sorgt er Woche für Woche mit Engelsgeduld dafür, dass jede Stimme, jedes Instrument und jede Nuance perfekt beim Publikum ankommt.
»Ohne ihn würden wir ziemlich dumm aus der Wäsche gucken«, sagt das Team mit einem Lächeln.


ALS MELODY SCHNEIDER DIE BÜHNE BETRAT
Dann kam dieser Moment. Eine junge Sängerin aus Gütersloh betritt die Bühne. Kein großes Tamtam. Keine Effekte. Keine riesige Show. Nur Musik.Und eine außergewöhnliche Stimme. Bereits nach den ersten Liedern wurde deutlich, dass dieser Abend anders verlaufen würde als viele andere Konzerte zuvor. Die Gespräche auf den Terrassen verstummten. Menschen rückten näher an die Bühne. Blicke richteten sich nach vorne. Und der Dreiecksplatz hörte zu. Wirklich zu. Mit einer beeindruckenden Natürlichkeit, großer Ausstrahlung und einer Stimme voller Gefühl gelang es Melody Schneider innerhalb weniger Minuten, eine Verbindung zu ihrem Publikum aufzubauen. Eine Verbindung, die man nicht lernen kann. Eine Verbindung, die entsteht, wenn Musik Menschen berührt. Song für Song wuchs die Begeisterung. Der Applaus wurde lauter. Die Stimmung intensiver. Und spätestens als die ersten Zugaberufe über den Platz hallten, war klar: Hier erlebt Gütersloh gerade einen dieser seltenen Kulturmomente, über die man noch lange sprechen wird.
„Damit hätte ich nie gerechnet“
Auch Melody selbst war nach dem Auftritt sichtlich bewegt. »Mir hat es wunderbar gefallen«, erzählt sie kurz nach dem Konzert. »Vor allem das Publikum hat mir total viel Motivation gegeben. Es hat mir einfach unglaublich viel Spaß gemacht.« Besonders die Reaktion der Besucher habe sie überrascht. „Ich hätte jetzt nicht mit so einem riesigen Applaus gerechnet und mit dem Zugabejubel. Damit hätte ich wirklich nicht gerechnet. Aber ich habe mich sehr gefreut.“ Auf die besondere Atmosphäre angesprochen, muss sie nicht lange überlegen. »Die
Atmosphäre war super. Vor allem auch das Publikum, das diese Atmosphäre so schön gemacht hat. Diese Freude an der Musik und die Leidenschaft, meinem Gesang zuzuhören – das war wirklich toll.« Auf die Frage, ob sie noch einmal bei Freitag18 auftreten würde, kommt ihre Antwort sofort: »Auf jeden Fall.«
KULTUR, DIE VERBINDET
Möglich wurde dieser besondere Abend auch durch Menschen und
Unternehmen, die Kultur in Gütersloh aktiv unterstützen. Das Café RinNes und das Lifestyle-Magazin Carl haben den Auftritt von Melody Schneider gemeinsam gesponsert. Eine bewusste Entscheidung. Denn junge Talente brauchen Bühnen. Kultur braucht Unterstützer. Und Städte brauchen Orte, an denen Menschen zusammenkommen. Genau dafür stehen Freitag18, das Café RinNes und das Magazin Carl. Nicht für große Worte. Sondern für echte Begegnungen.
ALS DIE MUSIK LÄNGST VERKLUNGEN WAR
Eigentlich endete das Konzert mit dem letzten Song. Eigentlich. Denn wer an diesem Abend über den Dreiecksplatz ging, merkte schnell, dass die Musik zwar verstummt war, die Stimmung jedoch geblieben war. Die Menschen gingen nicht nach Hause. Sie blieben. Die Terrassen füllten sich. Vor dem Café RinNes wurde gelacht, diskutiert und über das Erlebte gesprochen. Freunde trafen Freunde. Fremde kamen ins Gespräch.
Überall hörte man Sätze wie:
»Was für eine Stimme.«
»Hast du die Zugaberufe gehört?«
»So etwas habe ich hier lange nicht erlebt.«Es war, als hätte das Konzert etwas ausgelöst. Eine besondere Leichtigkeit. Ein Gemeinschaftsgefühl. Eine Verbundenheit. Genau das, wofür Freitag18 seit Jahren steht. Ein Ort, an dem Kultur Menschen zusammenbringt. Ein Ort, an dem Begegnungen entstehen. Ein Ort, an dem Erinnerungen geschaffen werden. Und manchmal entstehen dort sogar magische Momente.
Es geht nicht nur um Musik. Nicht nur um Kultur. Nicht nur um Veranstaltungen. Es geht um Menschen. Um die zwölf Ehrenamtlichen, die Woche für Woche ihre Freizeit investieren. Um Sponsoren, wie das Lifestyle Magazin Carl und das Café RinNes, die Kultur möglich machen. Um Künstler, die den Mut haben, auf die Bühne zu gehen. Und um Besucher, die all das mit Leben füllen. An diesem Freitagabend wurde all das sichtbar. Zwölf Ehrenamtliche. Eine junge brilliante Sängerin. Mehr als 2.000 begeisterte Musikfans und der Dreiecksplatz, der für ein paar Stunden zum Herzschlag der Stadt wurde.
Selbst nach Melodies Auftritt, saßen noch hunderte Menschen an den Tischen rund um den Platz. Die Gespräche wurden lauter. Und irgendwo zwischen einem Glas Wein, einem Kaffee, einem frisch gezapften Bier und den Erinnerungen an einen außergewöhnlichen Konzertabend lebte die Musik noch lange weiter. Vielleicht ist genau das die wahre Magie von Freitag18.
Nicht der Applaus. Nicht die Bühne. Nicht einmal die Musik. Sondern das Gefühl, gemeinsam etwas erlebt zu haben. An einem Sommerabend. Mitten in Gütersloh. Und genau deshalb werden sich viele noch lange an diesen Freitag(18) erinnern.

Kontakt:
Kulturgemeinschaft Dreiecksplatz e.V.
Hohenzollernstraße 25
D-33330 Gütersloh
info@dreiecksplatz-gt.de


















