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  • 01.09.2026
  • Ausgabe 126
  • RegioCarl

FASTIVAL OF SPEED

Matthias Kirchhoff Redakteurbild

Matthias Kirchhoff

Content-Redakteur

FOTOS: MATHEUS FERNANDES UND TEXT: MATTHIAS KIRCHHOFF

Staub, Sound und pures Adrenalin: Unterwegs beim Goodwood Festival of Speed Es gibt Orte, an denen Motorsport nicht einfach stattfindet. Orte, an denen er spürbar wird – in der Luft, im Asphalt und im Sound eines Motors, der wenige Meter entfernt an einem vorbeischießt. Das Goodwood Festival of Speed in England ist so ein Ort.

Mitten hinein in dieses automobile Universum ging es für Matheus Fernandes, Gütersloher Fotograf und einer unser »Best Buddy« vor Ort. Mit Kamera, viel Leidenschaft und dem richtigen Gespür für den Moment war er dort unterwegs, wo historische Rennlegenden, moderne Boliden und völlig durchgeknallte Motorsportmaschinen aufeinandertreffen.

Goodwood ist dabei weit mehr als eine Ansammlung schneller Autos. Es ist eine Zeitreise durch die Geschichte des Motorsports. Auf der Strecke begegnen sich Fahrzeuge, die längst Ikonen sind, mit aktuellen Rennmaschinen und spektakulären Umbauten. Ein historischer Ford GT40 steht wenige Meter von einem modernen Hypercar entfernt, während nebenan ein Drift-Bolide quer durch den Staub fliegt. Und genau diese Gegensätze machen Goodwood aus.

Da sind die großen Namen der Rennsportgeschichte – Fahrzeuge, die einst bei Le Mans, auf den großen Rennstrecken dieser Welt oder bei legendären Rallyes für Schlagzeilen sorgten. Da sind offene Rennwagen aus einer anderen Zeit, in denen Motorsport noch nach Öl, Benzin und heißem Metall roch. Und da sind Maschinen wie der schwarze Drift-Bolide, der den Asphalt eher als Empfehlung denn als verbindliche Fahrtrichtung zu betrachten scheint.

Mitten im Staub der Rallye-Strecke, direkt an der Startlinie, zwischen Strohballen und Zuschauern. Immer auf der Suche nach diesem einen Moment, in dem Geschwindigkeit plötzlich zu einem Bild wird: ein Auto im perfekten Drift, eine Staubwolke im Gegenlicht, ein Fahrer konzentriert hinter dem Lenkrad oder ein Klassiker, der für einen Augenblick wieder genauso aussieht wie damals, als Motorsport noch ganz anders funktionierte.

Und dann ist da noch Lightning McQueen.

Was zunächst wie ein kleiner Ausflug aus der Welt von Disney Pixar wirkt, passt erstaunlich gut nach Goodwood. Denn zwischen Rennsportlegenden, Drift-Monstern und historischen Rennwagen darf auch der berühmte rote Piston-Cup-Sieger seine Runden auf dem Hillclimb drehen. Ein Motiv, das selbst in dieser verrückten automobilen Traumwelt noch einmal heraussticht.

Was zunächst wie ein kleiner Ausflug aus der Welt von Disney Pixar wirkt, passt erstaunlich gut nach Goodwood. Denn zwischen Rennsportlegenden, Drift-Monstern und historischen Rennwagen darf auch der berühmte rote Piston-Cup-Sieger seine Runden auf dem Hillclimb drehen. Ein Motiv, das selbst in dieser verrückten automobilen Traumwelt noch einmal heraussticht.

Über allem liegt dieses ganz besondere Goodwood-Gefühl: britischer Rasen, historische Rennwagen, Motorenlärm, Staub und eine Begeisterung, die Menschen jeden Alters verbindet. Die Bilder auf diesen Seiten zeigen deshalb nicht einfach nur Autos. Sie zeigen eine Welt, in der automobile Geschichte lebendig wird.

Und mittendrin: Matheus Fernandes.

Mit seiner Kamera hat er genau das eingefangen, was Goodwood so schwer in Worte fassen lässt – Geschwindigkeit, Emotion, Geschichte und diesen  kleinen Moment zwischen Kontrolle und voll-kommenem Wahnsinn.

Vielleicht ist genau das die Faszination dieses Festivals: Für ein paar Tage fühlt sich die Welt an wie ein gigantischer Spielplatz für Menschen, die Benzin im Blut haben.

Fast. Loud. Legendary. Goodwood.