Text: Regina Meier zu Verl | Fotos: Manufaktur und Kontor
Was mit einer spontanen Idee begann, hat sich zu einem florierenden Unternehmen entwickelt: Heike Uphoffs »Manufaktur und Kontor« beliefert heute rund 40 Geschäfte in Deutschland mit handgefertigten Textilprodukten – von Musselintüchern über Shopper bis hin zu Accessoires wie Handyketten und Schlüsselanhängern.

Vom Masken-Boom zum Label mit Wiedererkennungswert
Während der Corona-Pandemie startete Heike Uphoff mit einer einfachen, aber wirkungsvollen Aktion: Sie verschenkte selbstgenähte Masken gegen eine Spende. Aus schlichten Drahtmasken wurde bald die Maske von Heike, mit modischen Accessoires und verstellbarer Kordel – ihr Markenzeichen bis heute: dezente Neon-Elemente.
Kreativität statt Druck – ein besonderes Arbeitsmodell
Heute fertigt ein Team von zehn Näherinnen gemeinsam mit Heike Uphoff verschiedene Textilprodukte. Während ihr Mann Marc die Buchhaltung übernimmt, kümmern sich die Frauen flexibel und ohne Druck um die Produktion. Jeder bringt Ideen ein, Materialien werden abgestimmt, und das Nähen bleibt ein kreativer Prozess. „Für uns ist das Entspannung“, sagen viele ihrer Mitarbeiterinnen.


Nachhaltigkeit und Social Media als Erfolgsfaktoren
Reststoffe werden nicht entsorgt, sondern weiterverwendet oder an Kindergärten und Freunde zum Basteln gespendet. Verkauft werden die Produkte nicht nur lokal, sondern über Einzelhändler in ganz Deutschland. Werbung? Läuft über Instagram. »Das ist mein Schaufenster«, sagt Heike Uphoff. Eine professionelle Fotografin sorgt regelmäßig für ansprechende Produktbilder.
Vom lokalen Laden zum deutschlandweiten Vertrieb
Der Erfolg kam Schritt für Schritt. Erst war es der Verkauf in Warendorfer Läden, dann überregional – inzwischen findet man »Manufaktur und Kontor« bundesweit. »Das Netzwerk, das dadurch entstanden ist, macht unheimlich Spaß«, sagt Heike Uphoff. Ihre Marke steht für handgefertigte Qualität mit persönlicher Note – und der Erfolg gibt ihr Recht.
