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  • 06.10.2026
  • Ausgabe 127
  • RegioCarl

NEUSEELAND – AM ANDEREN ENDE DER WELT

Regina Meier zu Verl Redakteurbild

Regina Meier zu Verl

Content-Redakteurin

Text: Regina Meier zu Verl Fotos: Gisela Krusenotto

17 Tage, mehr als 3.000 Kilometer und unzählige Eindrücke: Die Gütersloherin Gisela Krusenotto reiste von der Südinsel bis in den Norden Neuseelands. Zurück brachte sie faszinierende Fotos und Erinnerungen an ein Land, das sie bis heute nicht loslässt.

Während in Gütersloh der November 2025 Einzug hielt, begann auf der anderen Seite der Erde gerade der Frühsommer. Für Gisela Krusenotto war es der Auftakt zu einer 17-tägigen Rundreise durch Neuseeland. Mehr als 3.000 Kilometer lagen vor ihr – von Christchurch auf der Südinsel bis nach Auckland im Norden.

Schon die ersten Tage machten deutlich, warum dieses Land so viele Reisende begeistert. Hinter jeder Kurve warteten neue Landschaften, Farben und Perspektiven. Christchurch, eine Stadt voller Grün und moderner Architektur, bildete den
Ausgangspunkt für Giselas Reise.

Von dort ging es hinein in die Natur der Südinsel. Am Lake Tekapo leuchtete das Wasser in einem beinahe unwirklichen Türkis, eingerahmt von mächtigen Bergen. Die Weite und die Ruhe der Landschaft hinterließen einen bleibenden Eindruck.

Die Reise führte weiter nach Queenstown am Lake Wakatipu. Glasklares Wasser, schneebedeckte Gipfel unlebendiges Stadtleben prägen diesen beliebten Ferienort. An der Westküste erwartete Gisela anschließend ein eindrucksvoller Kontrast: der Fox-Gletscher und nur wenige Stunden später die berühmten Pancake Rocks bei Punakaiki. Die bizarren Felsformationen erinnern an übereinander-
gestapelte Pfannkuchen, an denen sich die Wellen des Tasmanischen Meeres brechen.

Weiter nördlich erreichte die Gütersloherin Kaikoura, einen kleinen Küstenort zwischen Bergen und Ozean, der besonders für seine Meeresbewohner bekannt ist. Von dort ging es nach Picton, dem Tor zu den Marlborough Sounds.

Zu den bewegendsten Erlebnissen ihrer Reise gehörte der Queen Charlotte Walkway. Der Wanderweg führt durch ursprüngliche Wälder und entlang malerischer Buchten. Hinter jeder Wegbiegung eröffnete sich ein neuer Blick auf das tiefblaue Wasser. Mit der Fähre setzte Gisela schließlich von Picton über die Cook Strait auf die Nordinsel über. Vorbei an grünen Hügeln und kleinen Buchten ging es nach Wellington, Neuseelands lebendiger Hauptstadt.

Auf der Nordinsel zeigte sich Neuseeland noch einmal von einer völlig anderen Seite. In Rotorua steigen Dampfwolken aus der Erde, heiße Quellen blubbern und Schwefelgeruch liegt in der Luft. Die geothermisch aktive Region bietet zugleich Einblicke in die Kultur der Māori.

Anschließend führte die Reise nach Whitianga auf der Coromandel-Halbinsel. Zerklüftete Küsten, türkisfarbenes Wasser und herrliche Strände luden dazu ein, die entspannte Seite des Landes zu genießen.

In Auckland, der größten Stadt Neuseelands, endete schließlich die Rundreise. Nach all den Naturerlebnissen bildete die moderne Metropole einen spannenden Kontrast.

Was Gisela von ihrer Reise mitgebracht hat, lässt sich allerdings nicht allein in Kilometern oder Fotos ausdrücken. Es ist vor allem die Erinnerung an die unglaubliche Vielfalt der Natur, die Weite des Landes und die vielen Begegnungen mit einer Landschaft, die sie tief berührt hat. Und es ist Dankbarkeit dafür, all das erlebt zu haben. Kein Wunder also, dass sie auch heute noch gern ihre Fotos hervorholt und gedanklich an das andere Ende der Welt zurückkehrt.