TEXT: REGINA MEIER ZU VERL | FOTOS: ADOBESTOCK(1), ANNA PETERS (1)
Es beginnt oft leise. Mit einem Kind, das den Blick senkt, wenn es angesprochen wird. Mit einem Satz wie: »Ich trau mich nicht.« Oder mit dem Gefühl, dass etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist. Konflikte, Ausgrenzung und Überforderung gehören heute leider zum Alltag vieler Kinder. Umso wichtiger ist es, ihnen früh Werkzeuge an die Hand zu geben, die stärken, ohne zu verhärten – und Halt geben, ohne festzuhalten. Genau hier setzt die Arbeit von Anna Peters an. Als Resilienz und Selbstbehauptungstrainerin begleitet sie Kinder, Familien und pädagogische Teams dabei, innere Stärke nicht nur zu besprechen, sondern erlebbar zu machen. Ihr Ansatz verbindet aktuelle Resilienz- und Entwicklungsforschung mit bewegter, alltagsnaher Didaktik und einer klaren Haltung: Kinder wachsen nicht durch Belehrung, sondern durch Erfahrung.

Stärke entsteht in Bewegung
In Schulen und Kitas arbeitet Anna Peters direkt mit den Kindern – körperlich, spielerisch und erfahrungsbasiert. Themen wie Selbstwirksamkeit, Konfliktfähigkeit, der Umgang mit starken Gefühlen oder respektvolle Abgrenzung werden nicht erklärt, sondern durch Bewegung, Kooperation und kleine Mutmomente erfahrbar gemacht. Auch für ältere Klassen entstehen individuelle Formate. So entwickelte sie mit einer gesamten Jahrgangsstufe einen gemeinsamen Flashmob – als Ausdruck dessen, was »vereint in Vielfalt« bedeuten kann: unterschiedliche Meinungen, ein gemeinsamer Rhythmus, eine Richtung. Es braucht keinen Gleichschritt für eine gemeinsame Richtung. Das war mehr als Tanz – das war Haltung.
Nachhaltigkeit entsteht im System
Für Anna Peters endet wirksame Arbeit nicht mit dem letzten Kind im Kreis. Deshalb folgt der Arbeit mit den Kindern konsequent die Begleitung der Erwachsenen. In Schulungen und Teamformaten unterstützt sie pädagogische Fachkräfte dabei, einen einheitlichen, klaren Umgang mit Konflikten zu entwickeln – verständlich, praktikabel und entlastend für den Alltag. Ergänzt wird dies durch Elternabende, in denen Inhalte erklärt, eingeordnet und gemeinsam getragen werden. So entsteht Kohärenz: Kinder erleben Erwachsene, die an einem Strang ziehen.
Der Wald als Trainingsraum fürs Leben
Ein besonderer Bestandteil ihrer Arbeit ist die Wald- und Naturarbeit – nicht als Rückzugsromantik, sondern als bewusster Trainingsort. Der Wald steht sinnbildlich für das Leben: unbekannte Wege, Hindernisse, kleine Mutprüfungen. Ob Kindergruppen oder Eltern-Kind-Aktionen – hier geht es um Über-sich-hinauswachsen, Verbindung und intensive gemeinsame Zeit. Formate wie das Family-Bootcamp oder gemeinsame Grenzerfahrungen schaffen genau das: Quality Time mit Tiefgang und nachhaltiger Wirkung.
Wenn Sprache Halt gibt
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Kommunikation und Haltung. In Eltern-Kind-Workshops zur Sprache und Stimme unterstützt Anna Peters Familien dabei, sich klarer auszudrücken, Grenzen respektvoll zu setzen und einen verlässlichen Rahmen zu schaffen. Ziel ist kein perfekter Alltag, sondern ein sicherer Raum, in dem Entwicklung möglich bleibt.
Blick nach vorn
Im Frühjahr schließt Anna Peters eine Zusatzqualifikation im Bereich Medienkompetenz und Elternarbeit zur digitalen Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen ab. Auch hier folgt sie ihrem Grundprinzip: Verbindung statt Anspannung – Orientierung für Eltern, Sicherheit für Kinder. Räume, in denen Entwicklung geschieht Ob Schulprojekte, Kita-Arbeit, Familienformate oder Ferienangebote – was all ihre Arbeit verbindet, ist keine Methode, sondern eine Haltung: Räume schaffen, in denen Kinder und Erwachsene erleben dürfen:
ALLES, WAS ES BRAUCHT, IST SCHON DA.
Manchmal braucht es nur jemanden, der hilft, es zu entdecken.

Kontakt:
MITEINANDER-STARK
Anna Peters
Ursulastraße 14
33335 Gütersloh
Mobil: 0176 801 38 439
www.miteinander-stark.com

