FOTOS: MATTHIAS KIRCHHOFF UND EYKE DEPPE TEXT: CARLMAKESMEDIA
Wer am Bornweg vorbeifährt, reibt sich vielleicht kurz die Augen. Zwischen den Häusern taucht plötzlich etwas auf, das eher nach New York als nach Spexard aussieht: eine Feuerwache. Nicht irgendeine – sondern die berühmte aus den »Ghostbusters«.

Und nein: Hier werden keine Geister gejagt. Hier wohnen Eyke Deppe und Nicole Heydemüller. Eyke hat eine ziemlich einfache Frage ernst genommen hat: Wenn man schon ein Haus baut – warum dann nicht eines, das so richtig Freude macht?
Die Idee entstand aus einem ganz praktischen Wunsch. Viel Platz sollte es geben. Eine große
Garage. Aber eben nicht irgendeine. Also wurde aus einem Bauprojekt nach und nach ein Herzensprojekt – inspiriert von einer Filmwelt, die Eyke seit seiner Kindheit begleitet.
Wer genauer hinsieht, entdeckt die kleinen Hinweise: das Schild, die Anmutung, die Details. Nichts ist zufällig, vieles mit Liebe geplant. Und offenbar mit genug Überzeugungskraft, denn auch Genehmigungen und Nachbarschaft wurden nicht zum Gruselkapitel. Das Vordach zur Haustür ist eine alte Motorhaube, zwei LKW Nockenwellen dienen als Ecksäule zum Treppengeländer – genial!
Für echte Fans endet die Geschichte ohnehin nicht an der Haustür. inspiriert von einer Filmwelt, die Eyke seit seiner Kindheit begleitet.


Natürlich geht es dabei längst nicht nur um einen Film. Es geht um dieses schöne Gefühl, das viele kennen: etwas aus der eigenen Begeisterung mit ins echte Leben hinüberzuretten. Bei manchen ist es eine Schallplattensammlung. Bei anderen ein alter Traktor. Und bei Eyke wurde daraus eine Feuerwache.
Gemeinsam mit seiner Partnerin Nicole ging es inzwischen sogar nach New York – auf Spurensuche zu den Originalschauplätzen. Fotos vor den Kulissen inklusive. Nicole begegnet dem Projekt angenehm entspannt. Vielleicht auch, weil sie selbst ein Faible für amerikanische Fahrzeuge hat — und die große Garage inzwischen ihren ganz eigenen Reiz entfaltet.
Wer jetzt denkt, so etwas müsse unbezahlbarer Luxus sein, wird überrascht: Eyke sieht das anders. Sein Fazit klingt erstaunlich bodenständig. Nicht verrückte Ideen seien das Problem – sondern schlechte Planung.
Und wer vor dem Haus stehen bleibt und ein Foto macht, der ist ausdrücklich willkommen.
Ganz fertig ist das Projekt übrigens noch nicht. Ein Wunsch steht noch auf der Liste. Sagen wir so: Für eine echte Feuerwache fehlt noch etwas mit Rädern.








